Landesdatenschutz Bayern mit neuen Guidelines zum Thema KI

Der Landesdatenschutz Bayern hat in seiner Reihe AI in A Nutshell neue Guidelines zur Verfügung gestellt, um den Umgang mit KI Systemen datenschutzkonform zu gestallten und durchzuführen.

KI-Systeme zur Schreibassistenz

Kurzfassung – AI in a Nutshell 5: KI-Systeme zur Schreibassistenz

Das Dokument beschreibt den Einsatz von KI-Schreibassistenten in öffentlichen Stellen. Solche Systeme können beim Erstellen, Umformulieren, Übersetzen, Strukturieren, Korrigieren und Zusammenfassen von Texten unterstützen. Im Gegensatz zu klassischen Rechtschreibhilfen erzeugen moderne Sprachmodelle eigenständig neue Texte und können Inhalte zielgruppengerecht anpassen. Typische Anwendungsfälle sind E‑Mails, Briefe, Stellungnahmen, Vermerke oder Protokolle.

Aus Datenschutzsicht müssen KI-Systeme vor der Nutzung offiziell freigegeben, Beschäftigte geschult und eine Weiterverwendung eingegebener Daten zum Nachtraining möglichst ausgeschlossen werden. Personenbezogene oder vertrauliche Daten sollten nur mit entsprechender Rechtsgrundlage und möglichst anonymisiert verarbeitet werden. KI-Ergebnisse müssen stets auf Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit geprüft werden, da Halluzinationen und Fehlinformationen möglich sind. Zudem ist zu prüfen, ob eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte nach der KI-Verordnung besteht.

Download:

https://www.datenschutz-bayern.de/ki/AI_nut_05.pdf

KI-Systeme zur Recherche-Unterstützung

Kurzfassung – AI in a Nutshell 4: KI-Systeme zur Recherche-Unterstützung

Das Dokument beschreibt KI-gestützte Recherchesysteme, die große Datenmengen aus Dokumenten, E-Mails, Akten, Datenbanken oder Registern durchsuchen und Informationen schneller auffindbar machen. Im Unterschied zu klassischen Suchmaschinen können sie Zusammenhänge erkennen, mehrsprachig recherchieren, Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführen und zielgruppengerechte Zusammenfassungen erstellen. Typische Anwendungsfälle sind die Recherche zu Fachthemen, das Auffinden relevanter Dokumente oder die Auswertung interner Informationsbestände.

Aus Datenschutzsicht müssen solche Systeme freigegeben, Beschäftigte geschult und eine Nutzung der Eingaben zum Nachtraining möglichst ausgeschlossen werden. Personenbezogene oder vertrauliche Daten sollten nur mit entsprechender Rechtsgrundlage und möglichst anonymisiert verarbeitet werden. KI-Ergebnisse müssen vor der Verwendung auf Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit geprüft werden, da auch Recherche-KI falsche oder erfundene Informationen („Halluzinationen“) liefern kann. Zudem ist zu prüfen, ob für unverändert übernommene KI-generierte Inhalte eine Kennzeichnungspflicht nach der KI-Verordnung besteht.

Download: https://www.datenschutz-bayern.de/ki/AI_nut_04.pdf

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Copilot Compliance – Art 50 KI VO Markierung von KI erzeugten oder veränderten Inhalten in Copilot

Ab dem 2. August 2026 werden die Transparenzpflichten aus Artikel 50 der EU-KI-Verordnung (KI-VO ) verbindlich anwendbar. Unternehmen, Behörden und andere Organisationen, die Künstliche Intelligenz einsetzen oder bereitstellen, müssen dann sicherstellen, dass Nutzer erkennen können, wann sie mit einer KI interagieren oder wann Inhalte durch KI erzeugt oder manipuliert wurden. Dazu gehören insbesondere Chatbots, KI-generierte Texte, Bilder, Audio- und Videoinhalte sowie sogenannte Deepfakes.

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Ich, Wir, Alle – Dateiablage in Microsoft 365 – Session bei LearningDays Juli 2026

Wo lege ich eigentlich den Anhang einer Email ab? Was mache ich mit dem Entwurf einer PowerPoint? All diese Fragen sind in der Regel in Unternehmen nicht verständlich geregelt. Dies hat einige massive negative Auswirkungen und Folgen, die in dem blockierten Zugang zu Copilot oder auch zu massiven Problemen führen kann, wenn NutzerInnen das Unternehmen verlassen. Also kommt in meine Session! Data Governance rules!

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Anthropic stoppt Fable 5 und Mythos 5 – was der KI‑Eingriff der US‑Regierung für Unternehmen und Microsoft Copilot bedeutet

Die Dynamik im KI‑Markt hat im Juni 2026 eine neue Qualität erreicht. Innerhalb weniger Tage wurde ein hochmodernes KI‑Modell erst in Microsoft 365 Copilot integriert – und kurz darauf per Regierungsanordnung weltweit abgeschaltet. Für Unternehmen ist das ein Weckruf.

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Die Nutzung von KI Werkzeugen des Unternehmens zu privaten Zwecken – Gefahren und Möglichkeiten

Immer mehr Unternehmen integrieren KI Werkzeuge, wie Copilot oder auch Gemini, sowie Claude in ihren Arbeitsalltag. Diese sollen helfen, diesen unkomplizierter und wie schon die Einführung der PowerPlatform wiederholende Aufgaben digitalisieren. Dies soll Freiräume schaffen, damit MitarbeiterInnen sich um die wichtigeren Themen kümmern können. Dies insbesondere im Bezug auf die fehlenden MitarbeiterInnen im Unternehmen und die ursächlichen Generationswandel. In diesem Beitrag betrachten wir die Möglichkeiten und Gefahren der KI Nutzung im Unternehmen.

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Microsoft Purview @ Build 2026: Data Security für AI Apps und Agents wird zur Entwicklungsbasis

Mit der rasanten Verbreitung von AI-Anwendungen und autonomen Agents verändert sich auch die Rolle von Daten­sicherheit grundlegend. Auf der Microsoft Build 2026 hat Microsoft gezeigt, wie Microsoft Purview künftig nicht nur ein Governance-Tool ist, sondern direkt Teil des Entwicklungsprozesses für AI-Lösungen wird.

Der Fokus: Security & Compliance „by Design“ für AI-Apps, Agents und Developer Workflow

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